Elektrisierend – Meine Erfahrungen mit dem Renault Zoe


Lange habe ich mit dem Thema beschäftigt. Im April war es nun so weit. 3 Tage lang konnte ich den Renault Zoe ausgiebig auf Herz und Nieren testen.

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Futuristisch anmutende LED-Leisten am Heck des Fahrzeugs

 

Äußerlich unterscheidet sich die Zoe, wie sie gerne genannt wird nur unwesentlich von anderen Fahrzeugen der Kompaktklasse. Nun gut, ein wenig futuristisch ist das Fahrzeug schon, aber einem Laien wird das Auto im täglichen Verkehr kaum auffallen.  Die Farbe blau ist bei Renault wie bei anderen Autoherstellern auch, Symbolfarbe für Elektrofahrzeuge. Beim Zoe sind die Embleme, Scheinwerfer und Heckleuchten im blauen Farbton gehalten.

Innen geht es zwar futuristisch weiter, die Bedienung bleibt aber einfach und selbst erklärend. Generell wirkt das Interieur sehr einladend, auch die Sitze sind bequem, weiter als 150km am Stück wird man ohnehin nicht fahren können. Einzig das helle Dashboard reflektiert bei sonnigem Wetter in der Frontscheibe. Im aktuellen  Modell wurde dieses Problem allerdings schon behoben.

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Der Innenraum – futuristisch aber aufgeräumt

 

Doch wie ist der Fahreindruck für jemanden wie mich der bisher nur kurz am Steuer eines Elektroautos gesessen hat?
Kurz gesagt, phänomenal. Keine Vibrationen, kein lautes Motorengeräusch, kein Getriebe. Besonders die Beschleunigung von 0 auf 50 in 4 Sekunden macht die Zoe zu einem beeindruckenden Stadtflitzer. Auch das Handling ist beeindruckend. Der niedrige Schwerpunkt durch die Batterie erlaubt schnelle Kurvenfahrten.

Reichweitenangst und Ladedauer: „Range Anxiety“ ist bei vielen unerfahrenen Elektroautofahrern ein Problem. So auch bei mir. Auch wenn Langstrecken theoretisch möglich sind, da die Version Q210 die Möglichkeit hat mit 43kw zu laden, habe ich mich in den drei Tagen auf keine Langstreckenfahrt getraut. Hauptgrund dafür ist allerdings das sehr schlechte deutsche Ladenetz und nicht das Fahrzeug. Um den Akku 80% voll zu laden, benötigt man bei 43kw etwa eine halbe Stunde, bei 22kw etwa eine Stunde. Natürlich nicht vergleichbar mit den Superchargern von Tesla oder dem Chademo Ladesystem, aber dennoch akzeptabel. Zuhause ist das Laden über eine Haushaltssteckdose problemlos möglich, aber mit relativ hohen Ladeverlusten verbunden. Beim Kauf eines Fahrzeugs empfiehlt sich die Installation einer Wallbox.

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Reiner Ökostrom für die Zoe an einer kostenlosen 22kw Ladestation

 

Der vergleichbar günstige Preis des Fahrzeugs, macht die Zoe zu einem beliebten Einsteiger-Elektroauto. Im Januar 2016 war die Zoe das meistverkaufte Elektroauto Europas mit einem Marktanteil von etwa 24%.

Wenn man allerdings in Erwägung zieht, eine Zoe zu kaufen, sollte man die anfallende Batteriemiete nicht vergessen. Die Batterie des Fahrzeugs bleibt zwingend im Besitz von Renault. Je nach Kilometerleistung fällt ein monatlicher Betrag an, der an Renault bezahlt wird.

Alltagstauglichkeit?

Wie sieht es mit der Alltagstauglichkeit der Zoe aus? Sie ist definitiv kein Packesel und ein Fahrrad wird man vermutlich auch nicht in den Kofferraum bekommen. Ein durchschnittlicher Kleinwagen eben. Ein Wocheneinkauf ist jedoch kein Problem und auch das Platzangebot für Heckpassagiere ist passabel. Vier durchschnittlich gebaute Erwachsene können problemlos auf mittellangen Strecken (bis etwa 100km) im Auto Platz nehmen.

Die Reichweite ist für mindestens 90% der Strecken eines Durchnschnittsdeutschen ausreichend. Als Pendlerfahrzeug bis etwa 100km am Tag ist die Zoe also perfekt geeignet Wenn eine Lademöglichkeit am Arbeitsplatz vorhanden ist, verdoppelt sich die Reichweite.

Fazit

Die Zoe ist (noch) keine wirtschaftliche Alternative für ein Großteil der Kleinwagenfahrer in Deutschland, so lange man seinen Strom nicht selbst produziert. Sie kann ein umweltfreundlicher Ersatz für ein Mittelklassewagen oder SUV sein, aber der gemeine SUV Fahrer legt ohnehin keinen Wert auf umweltfreundliche Fahrzeuge wobei er schon mal aus der Auswahl herausfällt.

Also bleibt ein kleiner Teil der Bevölkerung, die häufig als Enthusiasten bezeichnet werden, die diese Fahrzeuge kaufen. Diese Gemeinde wächst, aber viele Petrolheads belächeln immer noch das Fahren von Elektroautos.

Ich bin sicher, wenn man jedem Autofahrer die Möglichkeit geben würde, ein Elektrofahrzeug ausgiebig Probe zu fahren, würden diese ein ähnliches Aha-Erlebnis haben, wie ich es hatte.

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La Musée du Louvre – May 21st, 2013


After coming home from my 4-day trip to Paris, I had to check the 500 photo, I shot. Not all of them are usable. But it’s nice to have some memories.

This photo was taken in the Louvre-museum and we were lucky that we didn’t have to wait in a line, because we went there by subway and the entrance was rigtht by the station. Another positive aspect was the fact that we didn’t have to pay for entry, because there was a special event in France, called the „long night of musuems“:

La Musée du Louvre

Yes, I’m still alive… – May 3rd, 2013


I posted my last photo in Janaury. After I got an E-Mail yesterday, asking me what was the reason for not posting new photos, I have to say, that I had to write lots of exams during the last weeks and months.
So I didn’t have much time for Photography or my homepage.

This is a photo, I took some days ago in the forest. The light was really interesting and I decided to convert this picture into Black & White to underline the nice light.

Nikon D5100
Sigma 30mm 1:1.4
f/2,0
1/640
ISO 200

Black and White

London Underground – January 27th, 2013


I took this photo close to the Tower of London. The station is called „Tower Hill“ and when you leave the station, you stand directly in front of the tower. There’s a very nice place with a sculpture where you can sit and take pictures.

I like the symmetrie of this one, the three stairs were perfect for taking a photo like this. I only had some seconds to get the right angle and it was really difficult because of the moving stairs:

London Underground